1.
shutdown
2.
fsck
3.
e2fsck
4.
fdisk
5.
insmod
6.
checkproc
7.
dump
8.
lsmod
9.
mkfs
10.
modinfo
11.
modprobe
12.
restore
13.
rmmode
14.
sln
15.
startproc
16.
touch
17.
cp
18.
mv
19.
rm
20.
pwd
21.
ls
22.
cd
23.
mkdir
24.
cat
25.
more & less
26.
chmod
27.
chgrp
28.
chown
29.
passwd
30.
login & logout
31.
mount & umount
32.
ps
33.
top
34.
kill
35.
alias
36.
dd
37.
tar
38.
gzip
39.
bzip2
40.
zip & unzip
41.
rpm
42.
man
43.
date
44.
df
45.
chroot
46.
clear
47.
du
48.
expr
49.
file
50.
finger
51.
find
52.
grep
53.
free
54.
make
55.
printenv
56.
rlogin
57.
rusers
58.
talk
59.
telnet
60.
who & users
61.
adduser
62.
w
63.
cfdisk
64.
cksum
65.
cron
66.
csh
67.
debugfs
68.
dumpe2fs
69.
dumpkeys
70.
getty
71.
halt
72.
hostname
73.
id
74.
ifconfig
75.
inetd
76.
init
77.
kbd_mode
78.
kerneld
79.
klogd
80.
lpc
81.
lpd
82.
manpath
83.
mke2fs
84.
mkswap
85.
mountd
86.
netstat
87.
nslookup
88.
ping
89.
powerd
90.
pppd
91.
route
92.
rpcinfo
93.
runlevel
94.
set
95.
showmount
96.
sleep
97.
tune2fs
98.
tunelp
99.
uptime
100.apropos
101.biff
102.cal
103.cmp
104.column
105.comm
106.cpio
107.cspilt
108.diff
109.diff3
110.dir
111.egrep
112.emacs
113.expand
114.fdformat
115.ftp
116.gzexe
117.info
118.ispell
119.Eingebaute
Shell-Kommandos
120.look
121.mail
122.paste
123.popclient
124.pr
125.rmdir
126.rstat
127.rwall
128.sed
129.sendmail
130.sort
131.split
132.su
133.tail
134.symlinks
135.tee
136.test
137.vi
138.wc
139.whatis
140.whoami
141.isdncrtl
142.Nachwort
Was dieses Command macht, sollte klar sein ;)
Die Syntax ist shutdown [-Optionen] Zeit
shutdown
-h
Der
Rechner wird runtergefahren
shutdown
-r
Der
Rechner wird neu gestartet
shutdown
-f
Schneller
Neustart (die Überprüfung der Dateisysteme wird übersprungen)
shutdown
-s
Der
Rechner startet beim nächsten Mal als "Einbenutzersystem"
Für das Argument Zeit kann man folgende Werte setzen:
shutdown
now
Das
System wird sofort runtergefahren
hh:mm
Das
System wird zur angegebenen Uhrzeit runtergefahren
+mins
Das
System wird nach mins Minuten runtergefahren
2. fsck
Dieser Befehl ruft das jeweilige Überprüfungsprogramm für das Dateisystem auf, dass die entsprechende Gerätedatei enthält.
Die Syntax ist fsck [Optionen] Gerätedatei
fsck
-A
Alle
in der /etc/fstab angegebenen Datenträger werden überprüft
fsck
-V
fsck
gibt Infos über den Programmablauf aus
fsck
-t Typ
Hiermit
kann man selber den Dateisystemtyp ausgeben, anstatt diesen aus /etc(fstab
auslesen zu lassen
3. e2fsck
Dieser
Befehl is im Grunde nur ein "Spezialfall" von fsck, für das erweiterte
Linux-Dateisystem "ext2", den Linux aufrufen kann,
wenn
es feststellt, dass es eine Gerätedatei von Typ "etx2" ist. Die Syntax
is die gleiche, nur gibts hier noch einige zusätzlichen Optionen ;)
e2fsck
-c
Das
Dateisystem wird nach schlechten Blöcken durchsucht
e2fsck
-d
Gibt
Debugging-Informationen auf dem Monitor aus
e2fsck
-l
Gibt
alle Dateinamen aus dem Dateisystem aus
e2fsck
-m
Ein
gemountetes Dateisystem wird nicht überprüft
e2fsck
-r
Das
Dateisystem wird interaktiv repariert und der User muß jeden Vorgang
einzeln bestätigen
e2fsck
-s
Gibt
den Superblock aus, bevor das Dateisystem überprüft wird
4. fdisk
Damit kann man seine Festplatten partitionieren bzw. bereits vorhandene Partitionen bearbeiten.
Die Syntax ist fdisk [Optionen] Gerätedatei
fdisk
-l
Gibt
eine Liste der Partitionstabellen aus
fdisk
-s [Partitionsname]
Hiermit
kann man die Größe einer Partition angeben, solange es sich
nicht um eine DOS-Partition handelt
5. insmod
Er dient dazu, zur Laufzeit Module zu laden. Module erweitern den Kernel um bestimmte Funktionen. Genaueres gibts in den Manpages zum Kernel.
insmod
-f
Erzwingt
das Laden von Modulen, auch wenn diese nicht zum Kernel passen
insmod
-x
Verhindert
den Export der externen Symbole aus dem Modul
insmod
-o name
Veranlaßt
insmode, das Modul unter dem angegebenen Namen zu laden, anstatt die Bezeichnung
aus dem Dateinamen abzuleiten
6. checkproc
Gibt alle Prozesse zurück, die eine bestimmte ausführbare Datei verwenden. Um zu prüfen, welche Prozesse von /usr/bin/emacs erzeugt wurden, gibt man beispielsweise
checproc
/usr/bin/emacs ein. Dann werden die PID's der entsprechenden Prozesse zurückgegeben
(nur unter SuSE verfügbar)
7. dump
Damit kann man ein Backup eines Dateisystems anfertigen. dump überprüft das Dateisystem, um festzustellen, welche Dateien "gebackupt" werden müssen.
Die Syntax ist dump [Optionen] Dateisystem | Verzeichnis
dump
-0-9
Gibt
an, wie selektiv dump beim Backup von Dateien vergehen soll. Bei 0 werden
_alle_ Dateien gebackupt. Der Defaultwert ist 9. Hier werden alle Dateien
gebackupt, die seit dem letzten Backup mit einem Level von 0-9 erzeugt
oder verändert wurden.
dump
-f Datei
Hier
gibt man an, in welche Datei das Backup geschrieben wird.
8. lsmode
Damit
listet Linux auf, welche Module aktuell auf dem System installiert sind.
Zu diesem Befehl gibt es keine Optionen. Das Ausgabeformat ist..
Name,
Größe, Anzahl der Benutzungen, Liste reduzierter Module
9. mkfs
Damit kann man ein Dateisystem auf einer Partition oder einer Diskette erzeugen.
Die
Syntax ist
mkfs
[Optionen] Gerätedatei
mkfs
-t Typ
Damit
kann man den Dateisystemtyp manuell festlegen, anstatt ihn aus der Datei
/etc/fstab auslesen zu lassen
mkfs
-c
Duchsucht
die Partition nach defekten Blöcken
mkfs
-m Anteil
Reserviert
einen bestimmten Anteil der Partition für den SU (Defaultwert = 5%)
10. modinfo
Der wird dazu verwendet, Informationen über ein bestimmtes Kernelmodul auszugeben.
Die
Syntax ist
modinfo
[Optionen] Modulname
modinfo
-a
Autor
des Moduls
modinfo
-d
Modulbeschreibung
modinfo
-p
Mögliche
Parameter zum Starten des Moduls
modinfo
-V
Versionsinfos
11. modprobe
Die
Befehle modprobe und depmode dienen dazu, einen modularen Kernel zu verwalten
und einfacher durchschaubar zu machen. Der Befehl wird normalerweise
in einer der Startdateien aufgerufen, so dass man sich um diesen Aufruf
nich kümmern muß.
modprobe
verwendet eine Datei, die ähnlich aufgebaut ist wie ein Makefile und
die von depmode erzeugt wurde um die relevanten Module zu laden.
Die
Syntax ist
modprobe
[Optionen] Modulname |Suchmuster
modprobe
-a
Lädt
alle Module und nicht nur das erste, dass dem entsprechendem Suchmuster
entspricht
modprobe
-c
Gibt
die derzeitige Konfiguration aus
modprobe
-l
Gibt
die dem Suchmuster entsprechenden Module aus
modprobe
-r
Entfernt
Befehle
modprobe
-t Modultyp
Beachtet
nur Module des angegebenen Typs
modprobe
-v
Gibt
alle ausgeführten Befehle aus
modprobe
-C Datei
Verwendet
statt /etc/conf.modules die als Datei ausgewählte Date, um die gewünschten
Module auszuwählen
12. restore
Wenn
man Dateien oder Dateisysteme wiederherstellen will, verwendet man restore.
Dieser Befehl ist auch in der Lage, Dateisysteme
über
ein Netzwerk wiederherzustellen.
Die
Syntax ist
restore
[Optionen]
restore
-C
Vergleicht
die Dateien un der Backup-Datei mit den derzeitig auf dem Rechner vorhandenen
Dateien
restore
-r
Baut
ein Dateisystem wieder auf. Dazu sollte die entsprechende Partition wieder
mit newfs in den Ausgangszustand zurückgesetzt und
gemountet
sein.
restore
-f Datei
Gibt
die Datei an, aus der restore lesen soll
restore
-v
Gibt
die Dateinamen und den Typ der wiederhergestellten Dateien an
13. rmmod
Mir rmmod entfernt man die geladenen Module wieder aus dem Kernel.
Die
Syntax ist
rmmod
[-r] Modul
14. sln
sln
is dasselbe Programm wie ln. Der einzige Unterschied besteht darin, dass
sln statisch gelinkt ist und deshalb keine Shared
Libraries
benötigt. Dieser Befehl geht nur unter SuSE.
Die
Syntax ist
sln
Linkdatei Zieldatei
15. startproc
Damit
kann man einen Hintergrundprozess von einer ausführbaren Datei starten,
die mit ihrem kompletten Pfadnamen als Parameter übergeben wird. Dazu
überprüft startproc zuerst, ob bereits verwendete Prozesse gestartet
sind, die die betreffende ausführbare Datei
verwenden.
Falls dies nicht der Fall ist, wird ein entsprechender Prozess gestartet
Dazu
muß mal lediglich
startproc
Dateiname
eingeben.
16. touch
Damit
kann man leere Dateien erstellen, um an ihnen zu "üben". Wenn man
touch
Dateiname
eingibt,
erstellt man eine neue, null Byte große Datei mit dem entsprechendem
Dateinamen, die man dann beliebig bearbeiten kann.
17. cp
Damit werdenn Dateien kopiert. Ohne zusätzlich Optionen wird dabei die Zieldatei an der Zielort kopiert, wobei symbolische Links aufgelöst werden.
Die
Syntax ist
cp
[Optionen] alter_Dateiname_bzw_Pfad neuer_Dateiname_bzw_Pfad
cp
-a -archive
Behält
die Verzeichnis- und Datenstruktur des Orginals in der Kopie soweit wie
möglich bei
cp
- -backup
Erstellt
ein Backup der Dateien, die überschrieben oder entfernt werden
cp
-d -no-derefence
Löst
symbolische Links nicht auf, sondern kopiert sie so, wie sie sind
cp
-f -force
Vorhandene
Dateien werden ohne Nachfrage überschrieben
cp
-i -interactive
Der
PC fragt, bevor er die Dateien überschriebt
cp
-l -link
Erstellt
Links anstelle von Dateikopien
cp
-p -preserve
Behält
die Zugriffsrechte oder Datumsangaben der Orginals bei
cp
-r
Kopiert
Dateien rekursiv, also zusätzliche zu einem Verzeichnis auch die darin
enthaltenen Unterverzeichnisse
cp
-s -symbolic-link
Erstellt
von allen Dateien und Scripts einen symbolischen Link anstelle einer Kopie
cp
-u -update
Überschreibt
keine Dateien, die neuer sind als als die in der Quelldatei
cp
-v -verbose
Gibt
den Namen jeder datei aus, bovor sie kopiert werden
cp
-x -one-file-system
Kopiert
keine Unterverzeinisse, die ein anderes Dateisystem besitzten als das Quellverzeichnis
cp
-R -recursive
Dateien
werden rekursiv kopiert
cp
-help
Sollte
klar sein *g*
18. mv
Dieser befehl dient dem verschieben und umbenennen von Dateien
Die
Syntax ist
mv
[Optionen] alter_Dateiname neuer_Dateiname
mv
-b -backup
Erstellt
ein Backup der Dateien, die überschrieben oder entfernt werden
mv
-f -force
Verschiebt
und überschreibt Dateien ohne Rückfrage
mv
-i -interactive
Fragt
bei jeder Datei nach, ob sie wirklich verschoben werden soll
mv
-u -update
Überschreibt
keine Datei, die neuer ist als die Quelldatei
mv
-v -verbose
Gibt
die Dateinamen der zu verschiebenden Dateien aus
19. rm
Um Dateien oder ein Verzeichnis zu löschen, verwendet man den Befehl rm
Syntax rm [Optionen] Dateiname
rm
-r Verzeichnispfad
Das
Verzeichnis wird gelöscht
rm
-d -dicrectory
Wird
dazu verwendet, um ein ganzes Verzeichnis zu löschen
rm
-f -force
Ignoriert
nicht existierende Dateien und fragt auch bei schreibgeschützten Dateien
nich nach, od diese gelöscht werden sollen
rm
-i -interactive
Fragt
bei jeder Datei, ob sie gelöscht werden soll
rm
-r -recursive
Löscht
Verzeichnisse rekursiv; also auch die Unterverzeichnisse
rm
-v -verbose
Gibt
die Namen aller Dateien vor dem Löschen an
20. pwd
Der
Befehl pwd gibt aus, in welchem Verzeichnis man sich gerade befindet. Es
gibt keine Parameter oder Optionen dazu. Man gibt
einfach
pwd
ein;
und gut is *fg*
21. ls
Der befehl ls hat unzählige Optionen, die zum Auflisten des Inhalts beitragen können. Ich geh hier mal auf die wichtigsten ein..
Die
Syntax ist
ls
[Optionen]
ls
-a -all
Listet
alle Dateien auf; auch die, die mit einem "." beginnnen
ls
-c -time=ctime
Sortiert
die Dateien nach dem Datum und der Zeit der letzten Änderung
ls
-d -directory
Listet
Verzeichniss genauso auf wie Dateien, anstatt ihren Inhalt auszugeben
ls
-f
Gibt
den inhalt der Verzeichnisses unsortiert aus
ls
-l -format=long
Gibt
außer den Dateinamen noch Zugriffsrechte, Änderungszeit, Größe
und andere Infos aus
ls
-m -format=commas
Listet
die Dateien horizontal auf und gibt soviel wie möglich in einer Zeile
aus
ls
-r -reserve
Kehrt
die Sortierreihenfolge bei der Ausgabe um
ls
-R -recursive
Gibt
die Dateien rekursiv aus; also auch die Unterverzeichnisse und die darin
enthaltenen Dateien werden angezeigt
ls
-s -size
Gibt
die Dateigröße in Blocks von 512 Bytes an
ls
-S
Sortiert
die Dateien nach der Größe
ls
-t -sort=time
Die
Dateien werden nach dem Datum und der zeit und nicht nach dem Alphabet
angeordnet; die neuste Datei steht ganz vorne
ls
-u -time=use
Als
Zeitmarkierung wird nicht der Zeitpuntk der letzten Änderung, sondern
die Zeit der letzten Benutzung der Datei verwendet
ls
-A -almost-all
Gibt
alle Dateien und Verzeichnisse außer "." und ".." aus
ls
-F -classify
Hängt
an jeden Dateinamen ein Zeichen an, das den Dateityp anzeigt. Ausführbare
Programme werden mit einem *, Verzeichnisse
mit
einem / und symbolschie Links mit einem @ bezeichnet. Normale Dateinamen
enthalten keine zusätzliche Bezeichnung
22. cd
Das
ist ein Shell-Befehl, mit dem man das Verzeichnis wechseln kann. Parameter
gibts hierzu nicht. Wenn keine Verzeichnisnamen angegeben werden, wechselt
man durch den Aufruf des Commands cd in sein Homedirectory
23. mkdir
Hiermit
werden Verzeichnisse erstellt. Mit dem Aufruf
mkdir
Verzeichnisname
wird
ein Verzeichnis mit dem angegebenen Namen erstellt.
24. cat
Wenn
man eine Textdatei will, kann man dies mit den cat-Befehl tun. cat entspricht
in etwa dem DOS-Befehl type und akzeptiert zwar Dateien beliebigen Typs,
ist aber nur bei Textdateien sinnvoll zu verwenden. Um eine Datei auf dem
Bildschirm auszugeben, gibt man einfach
cat
Dateiname
ein.
Um sie auf einem anderem Gerät auszugeben, verwendet man
cat
Dateiname > /dev/Gerätename
Die
Syntax ist
cat
[Optionen] Dateiname
cat
-b -number-nonblanc
Numeriert
alle nicht-leeren Zeilen durch ud gibt die Zeilennummern auf dem Bildschirm
aus
cat
-a -all
Zeigt
Kontrollzeichen, Tabs und Zeilenenden zusätzlich zum Text an. Dabei
steht ^/ für ein Tab und $ für das Ende einer Zeile
25. more & less
Mit
cat kann man zwar Dateien anzeigen, aber sobald diese Datei länger
als eine Bildschirmseite ist, macht cat Probleme. Für größere
Dateien sollte/kann man stattdessen entweder more oder less verwenden.
Mit dem Befehl
more
Dateiname
zeigt
man eine Datei bildschirmseitenweise an. Um eine Zeile vorzublättern,
drückt man einfach die Return-Taste. Um Seitenweise zu blättern,
verwendet man die Leertaste. Es gibt noch weitere Optionen dazu, aber auf
die geh ich hier nicht ein, da der Befehl less die "bessere Alternative
ist.
Wenn
man
less
Dateiname
eingibt,
kann man mit den Pfeiltasten nach oben bzw. nach unten scrollen
26. chmod
Hiermit
werden die Zugriffsrechte gesetzt bzw. verändert. Nur root ist dazu
in der Lage, diesen Befehl auszuführen.Die Zugriffsrechte werden auch
als Modus bezeichnet. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Modus einer
Datei oder eines Verzeichnisses zu beschreiben.
Man
kann den Modus als drei- oder vierstellige Oktalzahl auffassen. Die letzten
drei Ziffern legen die Zugriffsrechte für den Besitzer, seine Gruppe
und alle anderen fest. Dabei steht bei den einzelnen Bits der Wert 4 für
Lesen, 2 für schreiebn und 1 für ausführen. Natürlich
können die drei Zahlen addiert werden, so dass jede Ziffer einen maximalen
Wert von 7 besitzen kann.
Falls
man vier Ziffern angibt, steht die erste für spezielle Ausgabenmodi.
Der Wert 4 bedeutet, dass das Programm mit der effektiven UID des Benutzers
läuft und 2 bedeutet, dass statt der Gruppenkennung des Users die
Gruppenkennung der Datei beim Ausführen verwendet wird.
Die
zweite Möglichkeit ist die Beschreibung durch eine Zeichenkette. Die
Zeichenkette setzt sich folgendermaßen zusammen:
[ugoa]
[+-=] [rwxstugo]
Dabei
steht u für den Besitzer (User), g (group) für die Gruppe, o
(others) für die anderen Benutzer, und a (all) für alle, also
für u, g und o
zusammen.
Mit den Symbolen +, - und = kann man die Zugriffsrechte hinzufügen
(+), löschen (-) und festlegen (=). Die Werte, die man
angeben
kann, sind r für lesen, w für schreiben und x für ausführen.
Außerdem
kann man die Option s anwenden, die die effektive User/Gruppen-ID bei der
Programmausführung ändert. Verwendet man die Option s für
ein Verzeichnis, wird allen Dateien, die darin enthalten sind oder die
dorthin verschoben werden, die entsprechende ID
zugeordnet.
Die
Option t sorgt dafür, dass Dateien, auf die andere User Schreibzugriff
haben, von diesen nicht gelöscht werden können.
Außerdem
kann man die Optionen u, g und o verwenden, um eine Änderung der Zugriffsrechte
für eine bestimmte Gruppe zu unterbinden.
Zusätzlich
kann man neben dem Modus noch folgende Optionen festlegen:
-c
-changes
Es
werden nur die Dateien angezeigt, deren Zugriffsrechte wirklich verändert
wurden
-f
-quiet
Es
werden keine Fehlermeldungen ausgegeben, wenn Änderungsversuche fehlschlagen
-v
-verbose
Alle
Vorgänge werden angezeigt
-R
-recursive
Es
werden zusätzlich zu einem Verzeichnis auch alle Unterverzeichnisse
mit den neien Zugriffsrechten versehen
Folgende Aufrufe von chmod sind äquivalent:
chmod
a=r, u+w Dateiname
chmod
644 Dateiname
Damit
wird allen Usern das Lesen und dem Besitzer zusätzlich das schreiben
einer bestimmten Datei erlaubt. Mit
chmod
u=rwx Dateiname
chmod
700
hat
nur der Benutzer Zugriff auf die Datei und kann sie lesen, schreiben und
auch ausführen.
27.
chgrp
Damit ändert man die Grupppenzugehörigkeit für eine bestimmte Datei.
Die
Syntax ist
chgrp
[Optionen] Gruppe Datei
chgrp
-c
Die
ausgeführten Änderungen kann man durch eine Ausgabe einsehen
chgrp
-f
Die
Aufgaben werden ohne Meldungsausgaben erledigt
chgrp
.R
Die
Aufgabe wird rekursiv in den Dateien und Unterverzeichnissen durchgeführt.
Gruppe
und Datei sollte klar sein ;)
28. chown
Damit wird nicht nur die Gruppenzugehörigkeit, sondern auch der Besitzer einer Datei geändert.
Die
Syntax ist
chown
[Optionen] Benutzer:Gruppe Datei
chown
-c
Zeigt
Infos über geänderte Dateien an
chown
-f
chown
--silent
chown
--quiet
Wenn
bestimmte Dateien nicht verändert werden können, erhält
man Infos darüber. Dieser Schalter unterdrückt alle Informationen.
chown
-v
chown
-verbose
Protokolliert
die Durchführung von chown, indem jede Datei nochmals ausgegeben wird
chown
-r
chown
--recursive
Durchläuft
ab dem aktuellen Verzeichnis alle darunter befindlichen Unterverzeichnisse
und ändert alle Dateien den angegebenen
Kriterien
ab.
Bsp.:
root@linux:~<
chown max:edv test
Damit
ändert man die Besitzrechte der Datei test sowohl beim Benutzer als
auch bei der Gruppe, in der sich der Benutzer max befindet
29. passwd
Damit kann man das Passwort ändern. Jeder User kann sein eigenes Passwort ändern; root ist außerdem in der Lage, jedes Passwort zu ändern.
Die
Syntax ist
passwd
[Optionen]
passwd
-x Tage
Legt
fest, wieviel Tage ein Passwort gültig ist, bevor es geändert
werden muß
passwd
-n Tage
Nach
wieviel Tagen darf ein Passwort erst verändert werden
passwd
-w Tage
Bestimmt,
wie viele Tage (bevor das Passwort ungültig wird) der User gewarnt
wird
passwd
-i Tage
Deaktiviert
einen abgelaufenen Account, nachdem er die angegebene Anzahl von Tagen
abgelaufen ist
passwd
-l
Sperrt
einen Account
passwd
-u
Hebt
die Sperrung wieder auf
Um
das Passwort für eine ganze Gruppe zu ändern, gibt man einfach
passwd
-g [-] Gruppenname
ein.
-g bedeutet, dass es sich um eine Gruppe handelt. Mit -r kann man das Passwort
entfernen und die entsprechenden Gruppe für alle
User
zugänglich machen.
30. login & logout
Damit
loggt man sich unter einem anderem Accout im System ein. Dazu einfach
login
Name
bzw.
nur
login
eingeben.
Im zweiten Fall fragt Linux nach dem Usernamen, bevor man sein Passwort
eingeben kann.
Mit
dem Kokanndo
logout
meldet
man sich wieder ab. Hierbei wird der Rechner nicht runtergefahren, sondern
zeigt lediglich wieder das Login-Promt an
31. mount & unmount
Damit werden Datenträger ins System "eingebunden". Der Befehl umount macht das wieder rückgängig (auch klar oda *rofl*).
Die
Syntax ist
mount
-t Dateisystemtyp Gerätedatei Verzeichnisname
Als
Dateisystemtyp kommen hauptsächlich folgende in Frage.
vfat
Windows95/98/nt (FAT16/32 mit langen Dateinamen)
msdos
MS
DOS, Win3.11 (FAT16)
iso9660
CD-ROM
nach ISO9660-Standard
ext2
Linux
umsdos
Hilfsdateisystem
zur Linuxinstallation auf DOS-Partitionen
nfs
Network
File System
hpfs
OS/2
Dateisytem
swap
Swap-Space
Um
alle Dateien zu mounten, die in der "fstab" angegeben sind, gibt man einfach
mount
-a
ein.
Dieser Befehl wird häufig innerhalb eines Boot-Scripts verwendet.
Die beiden wichtigsten Optionen für mount sind
-r
Setzt
den gemounteten Datenträger auf read only. Es is also nur Lesezugriff
erlaubt
-w
Setzt
den Datenträger auf read/write. Also Lese- und Schreibzugriff erlaubt
Dann gibts noch folgende Optionen;
-f
Das
Einhängen wird simuliert, um den Aufruf zu überprüfen
-n
Die
Einträge in der Datei /etc/mtab werden während des Einhängens
eines Dateisystems geschrieben. Durch diesen Schalter wird das unterdrückt
-o
Angabe
einer weiteren Option (kommt jetzt ;))
Weitere Optionen zu -o
async
Liest
due Ein- und Ausgaben an das Gerät asynchron
auto
Das
Einhängen soll automatisch stattfinden (-a)
defaults
Alle
Optionen verwenden Standardwerte
exec
Das
Starten eines Programms auf dem Medium is gestartet. Wird z.B. beim Start
eines Setup-Programms direkt vom CD-ROM-Laufwerk benötigt
noauto
Das
Dateisystem wird nicht automatisch gemountet (-a)
noexec
Kein
Start eines Programms vom Medium
nosuid
Die
Bits suid und sgid werden nicht berücksichtigt
nouser
Lediglich
root hat Zugriff auf das Dateisystem
remount
Mountet
ein bereits eingehängtes Dateisystem nochmal
ro
Das
Dateisystem wird nur mit Leserechten eingehängt. Benutzern ist es
nich gestattet, dieses zu beschreiben
rw
Das
Dateisystem wird mit Leserechten eingehängt
suid
Die
eingesetzten Bits suid und sgid werden berücksichtigt
sync
Liest
Ein- und Ausgaben des Geräts synchron
user
Alle
Benutzer können das Dateisystem verwenden
check=
]relaxed, normal, strict]
Angabe,
wie ein MS-DOS-System behandelt werden soll
conv=
Angabe
der Konvertierung eines MS-DOS- oder eines ISO9666 Dateisystems
debug
Schaltet
das Debugging für ext2- und MS-DOS-Systeme ein
errors
[continue, remount, ro, panic]
Angabe,
wie bei einem Fehler auf einem etx2-Dateisystem verfahren werden soll
Dateisysteme für die Option -t
minix,
xiafs, ext, ext2, msdos, umsdos, vfat, proc, autofs, devpts, nfs, iso9660,
smbfs, ncpfs, adfs, coda, hfs, hpfs, ntfs, qnx4, romfs,
ufs,
sysv, xenix, coherent.
32. ps
Damit wird auf dem Bildschirm ausgegeben, welche Prozesse auf dem System laufen.
Die
Syntax ist
ps
[Optionen] [pids]
ps
-l
Ausgabe
im Langformat mit zusätzlichen Infos
ps
-a
Zeigt
auch Prozesse anderer User an
ps
-f
Zeigt
in einer Art Stammbaumformat an, welcher Prozess von welchem aufgerufen
wurde
ps
-r
Es
werden nur die gerade laufenden Prozesse angezeigt
ps
-c
Anzeige
des aktiven Kommandos zu den Prozessen
ps
-e
Die
Umgebungsvariablen werden zu den verschiednen Prozessen angegeben
ps
-h
Keine
Anzeige der Kopfzeile
ps
-j
Das
Jobs-Format
ps
-m
Das
memory-Format
ps
-n
Benutzer-IDs
werden als Zahlenwerte ausgegeben
ps
-S
Das
Signal-Format
ps
- T TTY
Anzeige
der Prozesse auf deine angegebenen TTYs
ps
-U
Angabe
der Startzeit und des Benutzernamens
ps
-V
Das
vm-Format
ps
-W
Breites
Format ohne Zeilenumbruch
ps
-X
Anzeige
der nicht verbundenen Terminals
ps
-e
Ausgabe
aller Prozesse
ps
-O
Sortierung
der Ausgabe nach den nun folgenden Schlüsselwerten...
Schlüsselwerte für ps -O
c
Programmdatei
C
Kommandozeile
f
Flags
g
Prozess-GID
G
Terminal-GID
j
gesamte
Benutzerzeit
J
gesamte
Systemzeit
K
Systemzeit
m
Anzahl
der MiPF (Minor Page Faults)
M
Anzahl
der MaPF (Major Page Faults)
n
Gesamte
Anzahl der MiPF
N
Gesamte
Anzahl der MaPF
o
Session-ID
p
Client-Prozess-ID
P
Prozess-ID
R
RSS
(Resident Set Size)
s
Verwendete
Speichergröße
S
Geteilte
Speichergröße
t
Terminalnummer
T
Prozessstartzeit
U
Benutzer-ID
u
Benutzername
v
Virituelle
Speichergröße
y
Schedulerpriorität
33. top
Gibt die Prozesse aus, die die höchste Prozessorauslastung, Speicherauslastung oder Laufzeit erzeugen, sowie eine Übersicht über die gerade aktiven Prozesse.
Die
Syntax ist
top
[Optionen]
top
-d Sekunden
Legt
die Zeit zwischen zwei Bildschirm Updates fest
top
-q
Der
Bildschirm wird in Echtzeit geupdatet
top
-i
Prozesse,
die derzeit inaktiv sind, werden bei der Ausgabe ignoriert
top
-n Zahl
Anzahl
wiederholter Updates, bevor das Programm beendet wird
top
-b
Startet
im Batchmodus
top
-s
Bestimmte
Befehle werden abgeschaltet
top
-S
Anzeige
der gesamten CPU-Zeit
Zur Laufzeit kann man verschiedene Zeichen eingeben, die das Verhalten von top beeinflussen:
Leertaste
Löst
ein sofortiges Bildschirmupdate aus
k
Beendet
einen Prozess. Es wird lediglich nach der Prozessnummer gefragt
n
Bestimmt,
wie viele Prozesse angezeigt werden sollen.
q
Beendet
die Ausführung des Befehls
Die Sortierung der Prozesse kann man mit Hilfe der folgenden Tasten festlegen:
M
Sortiert
die Tasks nach der Größe der angegebenen Größe des
bestimmten Speichers
P
Sortiert
die Tasks nach der erzeugten Prozessorauslastung
T
Sortiert
die Tasks nach der bereits verbrauchten Laufzeit
34. kill
Hiermit kann man einen bestimmten Prozess beenden.
Die
Syntax ist
kill
[Optionen] [PID]
kill
-l
Alle
Signale werden aufgelistet
kill
-signal
Die
Signalnummer
35. alias
Mit dem Befehl alias kann man einen benutzerdefinierten Namen für einen Befehl vergeben.
Die
Syntax ist
alias
Name=Kommando
Bsp.:
root@linux:~>
alias isdnup= 'isdnctrl dial ippp0'
Hiermit
wird per isdnup-Befehl an der Konsole eine ISDN-Einwahl initiiert.
36. dd
dd kann man verwenden, um eine Datei oder auch eine Diskette oder Partition in ein anderes Format zu konvertieren.
Die
Syntax ist
dd
[Optionen]
dd
-if=Datei
Legt
eine Eingabedatei fest, die anstelle der Standardeingabe verwendet wird
dd
-of=Datei
Legt
eine Ausgabedatei fest, die anstelle der Standardausgabe verwendet wird
dd
-ibs=Bytes
Blockgröße
der Eingabedatei
dd
-obs=Bytes
Blockgröße
der Ausgabedatei
dd
-bs=Bytes
Gleiche
Blockgröße bei Eingabe- und Ausgabedatei
dd
-skip=n
Ignoriert
die ersten n Blocks der Eingabe
dd
-cbs=Bytes
Blockgröße
für die Konvertierung
dd
-seek=n
Unterdrückt
bei der Ausgabe die ersten n Blocks
dd
-count=n
Kopiert
genau n Blocks
37. tar
tar dient zur Erzeugung von Archiven.
Die
Syntax ist
tar
[Optionen] Archiv Dateien
tar
-c
Erzeugt
ein neues Archiv
tar
-delete Datei
Löscht
eine Datei aus einem Archiv
tar
-r
Hängt
Dateien an das Archiv an
tar
-t
Zeigt
den Inhalt eines Archis an
tar
-x
Entpackt
ein Archiv
tar
-u
Ersetzt
Dateien, die neuer sind als die archivierten Dateien.
tar
-C DIR
Wechselt
während der Archivierens in ein Verzeichnis, um dort andere Dateien
in das Archiv zu packen
tar
-f Datei
Benutzt
Datei oder den damit verbundenen Datenträger als Archiv
tar
-F Datei
Das
Shell-Skript Datei wird ausgeführt, sobald ein Datenträger voll
ist (zusätzlich muß -M aktiviert sein)
tar
-h
Archiviert
keine Links, sondern die dadurch referenzierten Dateien
tar
-k
Existierende
Dateien werden beim Entpacken nicht überschrieben
tar
-l
Verhindert,
die Archivierung von Dateien auf anderen Dateisystemen
tar
-L Länge
Wartet
auf Medienwechsel nach Länge Bytes
tar
-M
Ein
Archiv wird über mehrere Medien verteile
tar
-N Datum
Nur
Dateien, die nach Datum erzeugt oder verändert worden sind, werden
archiviert
tar
-p
Zugriffsrechte
der Dateien bleiben erhalten
tar
-P
tar
verwendet absolute Dateipfade
tar
-v
Es
wird genau ausgegeben, welche Aktionen tar ausführt
tar
-z
Das
Archiv wird mit gzip komprimiert
tar
-Z
Das
Archiv wird mit compress komprimiert
Der
gebräuchliste Befehl zum entpacken ist
tar
xvzx Archiv.tar.gz
Die
Option x besagt, dass ein Archiv zu extrahieren ist, v steht dafür,
dass die Dateinamen auf dem Bildschirm ausgegeben werden, z gibt an, dass
das Archiv kompriniert ist und f legt bei Bedarf selbstständig Unterverzeichnisse
an.
38. gzip
gzip erzeugt Dateien mit der Endung .gz. Es arbeitet mit dem Lempel-Ziv-Algorithmus (LZ77). Dabei werden die Orginaldateien durch die entpackten ersetzt.
Die
Syntax ist
gzip
[-Optionen][Dateinamen/Verzeichnisnamen]
gzip
-d
Dateien
werden dekomrpimiert
gzip
-l
Gibt
Infos über eine komprimierte Datei aus
gzip
-r
Der
Ihnalt eines Verzeichnisses wird komprimiert bzw. dekomprimiert. Es werden
auch die Unterverzeichnisse mit in das Archiv gepackt.
gzip
-t
Komprimierte
Dateien werden auf ihre Integrität geprüft
gzip
-v
Die
Dateinamen aller Dateien werden auf dem Bildschirm angezeigt
gzip
-<Zahl>
Legt
fest, ob die Komprimierung schneller oder gründlicher erfolgen soll.
1 steht für schnell. 9 für besonders gründlich und der Defaultwert
ist 6
39. bzip2
Im Endeffekt das gleiche in grün ;)
Die
Syntax ist
bzip2
[Optionen]
bzip2
-d
Dateien
werden dekomprimiert
bzip2
-<Zahl>
Bestimmt
die Blockgröße beim Komprimieren. Die Werte gehen von 1 bis
9 und stehen für 100 Kbyte und 900Kbyte große Blöcke
bzip2
-k
Eingabedateien
werden nicht gelöscht, sondern beibehalten
40. zip & unzip
Sollte klar sein, was man damit machen kann ;)
Die
Syntax ist
zip
[Optionen] Zipdatei Datei/Verzeichnisnamen
zip
-d Dateien
Entfernt
Dateien aus einem Zip-Archiv
zip
-e
Das
Archiv wird verschlüsselt; falls diese Option verwendet wird, wird
man nach einem Passwort gefragt
zip
-f
Ersetzt
bei einem vorhandenem Zip-Archiv nur die Dateien, die älter sind,
als die zu packenden Dateien
zip
-k
Versucht,
die Dateinamen und Pfade so zu konvertieren, dass sie MS-DOS-konform sind
und auch mit pkunzip unter MS-DOS verarbeitet werden können